Wie kam es zu dem Projekt Bad S?

Bad S ist ein Ventil – ein Ventil für die vielen Ideen eines kreativen Kopfes, der sonst vermutlich platzt.
Es ist nicht leicht, mit einem Hirn zu leben, das stetig Output produziert und nicht akzeptiert, dass auch mal etwas nicht umgesetzt wird.
So kommt es also zu Projekten, wie diesem, wenn sich zu viele Ideen für Shirts und Designs ansammeln und in einem Schwall in die Welt hinaus wollen.

Dass das heute alles so einfach möglich ist, hat die Geburt von Bad S als Label deutlich vereinfacht. Der Schutz für die Marke Bad S wurde online beantragt und nach einigen wenigen Wochen bestätigt.
Was macht man also nun, nachdem man eine eingetragene Marke hat? Man nutzt sie und macht etwas daraus.
Der Start war schnell und einfach erdacht – Shirts, Street und Sportswear. Später sollen noch weitere Ideen folgen – und für Kooperationen unter dem Dach Bad S gibt es immer Möglichkeiten.

Was soll Bad S eigentlich genau bedeuten?

Bad S ist eine Doppeldeutigkeit und ich habe mich lange gewundert, dass niemand darauf kam, bevor ich die Marke angemeldet hatte.
Bad S ist sowohl phonetisch als Badass zu interpretieren – also ein Mix aus Härte, Stärke, Regelwidrigkeit, Beharrlichkeit, Ehrgefühl, Frechheit, Standhaftigkeit und mehr.
Man kann jedoch auch die einzelnen Buchstaben nehmen und erhält die Anfangsbuchstaben von Berlin an der Spree und damit steht Bad S auch für alles, was Berlin ausmacht. Sex, Drugs, Rock´n´Roll, Sport, Lifestyle, Trends, Unabhängigkeit, Freiheit, Freude, Trauer, Gemeinsamkeit, Elend und Eleganz.

Für was steht Bad S – wofür setzt ihr euch ein?

Bad S ist LGBT freundlich, vereint alle Ethnien, hat keinen Platz für Vorurteile, macht Sport, macht Spaß, macht Party.
Das Label bringt Sprüche und Themen, die manche vor den Kopf stoßen und andere nicken lassen.
Es ist für niemanden perfekt und kann nicht allen gefallen. Aber das ist Berlin. 1000 Meinungen, Geschmäcker und Ansprüche.
Hart aber herzlich. Nichts, was hier gesagt, geschrieben oder gezeigt wird, soll ein Angriff sein – wer sich angegriffen fühlt, ist unsicher und verletzlich und sollte sich stärken, damit er toleranter sein kann.
Du bist harcore Sportler und kannst mit Dope nichts anfangen? Fein, lass die Finger davon – aber es aus Berlin zu vertreiben wird dir nicht gelingen…
Hier gibt es Ideen – diese Ideen sind oft aus kurzer Inspiration geboren… nicht jede Idee ist gut und erst recht nicht für alle gleich gut. Falls dir also ein Teil der Kollektion nicht gefällt, kauf sie nicht – so einfach ist das. Das ändert nichts an dem Label und an Berlin. Du kannst Berlin nicht in allen Facetten lieben – und Bad S auch nicht. Damit kommen wir klar – hoffentlich kannst Du das auch.

Wir freuen uns über jeden, der den kreativen Output der hier präsentiert wird, mit sich durch die Stadt und die Welt tragen möchte – vielen Dank.
Wenn Du alles hier scheiße findest und richtig sauer wirst, wenn Du das liest und siehst, dann schütze dich selbst, klick die Seite zu, vergiss es und lebe dein Leben – vielen Dank auch dafür.